Game-Movie-Portal.ch :: Stephen King - 11.22.63 - Der Anschlag - Filmkritik Review - James Franco
         
             
           
                     
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Filmkritik zu Stephen King - 11.22.63 - Der Anschlag

Fazit & Gesamtnote
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Anspruch:
Erotik/Sex:
Fantasie/Fiktion:
Spannung/Thrill:
Humor:
Horror/Grusel:
Action:
Romantik/Liebe:
kindertauglich:



Vor- und Nachteile zum Film

 
sehr gute Bild- und Tonqualität
James Franco als sympathischer Hauptdarsteller
passende Filmmusik von Alex Heffes
Chris Cooper, Kevin J. O`Connor, Leon Rippy und Josh Duhamel als bekannte Nebendarsteller
spannende und unterhaltsame Ausgangslage von Stephen King
interesssantes Zukunftsszenario, wenn die Geschichte anders verlaufen wäre
zum Teil geheimnisvoll, düster und gruselig
sehr gut eingefangene Zeit aus den 60ern mit passenden Autos und Kleidern
Daniel Webber spielt Lee Harvey Oswald ausgezeichnet
gelungenes Ende


George MacKay als Sidekick und Buddy Bill nervt und ist überflüssig
nicht immer ganz logisch und realistisch
die Geschichte rund um Frank Dunning (Josh Duhamel) hätte durchaus detaillierter und umfangreicher ausfallen können
Jake Epping agiert manchmal sehr dumm, kindisch und unüberlegt (z.B. greift er nicht ein, als er am Tisch gegenüber Sadie Dunhill und ihrem Ex-Mann sitzt, oder dass er sich im Vorfeld keine Waffe beschafft aus der Gegenwart)
die Romanze zwischen Sadie und Jake ist zum Teil langatmig und repetitiv
Jake geht nicht wie im Buch mehrmals zurück in die Vergangenheit, um sein Tun und Handeln auszuprobieren, was etwas schade ist





Spoilerbereich (zum Lesen bitte Text markieren)

Warum hängt der mysteriöse Mann (Kevin J. O`Connor) immer in der Vergangenheit fest? warum lässt er es nicht wie Jake gut sein und kehrt in die Gegenwart zurück? will er das nicht? oder kann er nicht?
Wenn Jake das Attentat von JFK verhindern konnte, warum wird denn in der heutigen Zeit (Gegenwart) berichtet, dass es 2 oder 3 Schützen gab? Wäre Bill der zweite Schütze gewesen?
Dem Anschein nach handelte Lee Harvey Oswald selbstständig und nicht im Auftrag der CIA. Auch nicht im Auftrag von George de Mohrenschildt. Wenn dies tatsächlich so gewesen wäre, wer hat denn nun effektiv John F. Kennedy ermordet? Oswald oder doch die CIA?



Fazit & Wertung

fabi
Filmkritik geschrieben am 29.12.2017


Der erfolgreiche Bestseller-Roman von Stephen King namens 11.22.63 oder «Der Anschlag» wurde von J.J. Abrams (STAR WARS, STAR TREK) in Form einer Mini-TV-Serie verfilmt.

Abgesehen von ein paar Längen im mittleren Teil sowie ein paar dumme und kindische Überlegungen/Aktionen von Jake Epping alias James Franco (127 HOURS), ist die Verfilmung sehr spannend und gelungen. Besonders Josh Duhamel als zwielichtiger Metzger Frank Dunning überzeugt in seiner Nebenrolle, genauso wie Leon Rippy als Harry Dunning oder der mysteriöse Mann gespielt von Kevin J. O`Connor.

Natürlich ist auch James Franco als Lehrer sehr sympathisch und mitfühlend. Doch hin und wieder – vor allem im Wissen, dass er die Geschichte verändern will und diese Konsequenzen mitsich ziehen wird – agiert der gute Mann sehr unüberlegt. So bewaffnet er sich nie, er sichert sich nicht ab oder sieht sich um (beispielsweise wenn er eine Wette platziert) und auch im «Gespräch» mit Sadie Dunhill und ihrem Ex-Mann agiert er passiv und dumm (so greift er z.B. nicht zur Pistole sondern verschanzt sich in eine Ecke, statt anzugreifen). Blind vor Liebe agiert er oft unüberlegt und vergisst, wozu er eigentlich in die Vergangenheit gereist ist. Das nervt auf Dauer ziemlich...

Auch der Sidekick Bill (George MacKay) an seiner Seite ist die meiste Zeit nervig. Die Macher hätten sich lieber auf James Franco verlassen bzw. die Handlung so geschrieben, dass er es alleine organisiert und Oswald observiert, ohne Bill Turcotte. So hätte Jake nämlich sein Ziel vor Augen nicht verloren und sich auch nicht in Saddie verguckt.

Ein weiterer Schwachpunkt ist der mittlere Teil und die damit verbundene Romanze zwischen Saddie und Jake. Diese ist sehr langatmig und repetitiv. Irgendwann hat man es als Zuschauer kapiert, dass er sie liebt und nicht verlieren will. Doch dafür weiht er sie nicht (oder viel zu wenig) ins Geschehen ein (auch wenn er sie damit beschützen will), was ihm schlussendlich auch zum Verhängnis wird. Jedenfalls ist es etwas schade, dass sich die Macher etwas zu sehr auf die Liebe zwischen Jake und Saddie konzentrieren, statt auf das Attentat von John F. Kennedy, Frank Dunning oder Lee Harvey Oswald.

Gegen Ende zieht die Spannung glücklicherweise wieder an und es gibt auch einige mysteriöse und Stephen King typische Momente. Auch das Ende überzeugt, obwohl man gerne eine weitere Staffel und Fortsetzung der Geschichte erlebt hätte. Doch diese wird sich wohl jeder Zuschauer selbst ausdenken müssen.

Alles in allem eine sehr gelungene und unterhaltsame Umsetzung eines Stephen King Romans. Empfehlenswert!



von fabi männlich




gefällt 1, gefällt 1 nicht





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Filmtitel Stephen King - 11.22.63 - Der Anschlag
Genre Mystery, Thriller/Psychothriller, TV-Serie, Science-Fiction
Alter
Produktionsland & -jahr USA, 2016
Laufzeit 439min
Bildqualität auf Blu-ray *
Tonqualität auf Blu-ray **
Schauspieler Josh Duhamel, Kevin J. O`Connor, James Franco, Chris Cooper und weitere Darsteller
Drehbuch/Autoren Stephen King, J.J. Abrams, Bridget Carpenter
IMDB Weblink The Internet Movie Database öffnen
Verleih/Distributor Warner Bros. Home Video
Schlagwörter Attentäter, Rache, Mörder, CIA, Mord, Zukunft, USA, Russland, Zeit, Zeitmaschine, Präsident, Science-Fiction, Verschwörung, Vergangenheit, Zeitsprung/-sprünge
*bewertet aufgrund der Kritierien «Schärfe/Details», «Kontrast», «Farben», «Filmkorn», «Artefakte/Störungen», etc.
**bewertet aufgrund der Kriterien «Subwoofer/Bass», «Dynamik (laut/leise)», «Lautstärke der Dialoge»,
«Raumaufteilung (Kanäle)», «Tonkulisse/Details», «Tonqualität generell», etc.

Alle Bilder & Cover © Warner Bros. Home Video
 


 



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