Game-Movie-Portal.ch :: Wolfenstein 4: The New Order - Spieltest/Review Test
       
               
             
                     
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Testbericht zu Wolfenstein 4: The New Order

Fazit & Wertung
Ich möchte das Game bewerten

getestet auf
  
1080p Auflösung ja, das Game unterstützt 1080p Auflösung.
Dualshock 3 Vibration ja, das Game unterstützt Dualshock 3 Vibration.
In-Game Dolby Digital 5.1 ja, das Game unterstützt In-Game Dolby Digital 5.1.
3D nein, das Game unterstützt nicht 3D (3D Modus).
Alter
  
ist es altersgerecht? ja
  
PEGI Symbole
  
Multiplayer offline das Game kann nur alleine gespielt werden und besitzt keinen Split-Screen- oder Offline-Multiplayer-Modus.
Multiplayer online das Game hat keinen Online-Multiplayer-Modus. Es kann nur im Singleplayer-Modus gespielt werden.
  
rundenbasiertes
Gameplay?
nein, das Game ist nicht rundenbasiert.
  
Grafik-EngineQuake-/Doom-Engine
  
Solospielzeit> 21 h
  
Speichersystemautomatisch (Checkpoints)
 

 






Stärken und Schwächen des Games

 
fantastische Animationen und Charaktermodelle
angenehm scharfe Grafik mit viel Liebe zum Detail und krachenden Explosionen...
Full HD 1080p Unterstützung mit 60fps
passender dynamischer Soundtrack, der sich je nach Spielgeschehen anpasst
gute Tonqualität und -effekte (z.B. Explosionen oder Waffengeräusche)...
fantastische Synchronsprecher, sowohl auf deutsch wie auch auf englisch (mit einschaltbaren Untertitel) " in Original hört man die Deutschen natürlich auch korrektes Deutsch sprechen
spannende, unterhaltsame, teils beängstigende und packende Atmosphäre, die den Spieler sofort in den Bann zieht und man wissen möchte, wie das Spiel und die Geschehnisse weitergehen " überhaupt ist die Handlung und Storytelling sehr gelungen
zwei unterschiedliche Handlungsstränge, die den Wiederspielwert deutlich erhöhen " nicht zuletzt auch wegen alternativen Routen sowie vielen Verstecken, Gegenständen und Waffen, die zum Sammeln und Erkunden der Welt animieren (z.B. Enigma-Codezahlen)
überraschend lange Spielzeit (16 Kapitel), bei dem der Spieler hin und wieder entscheiden kann, ob er nun frontal und kompromisslos angreift, oder lieber schleichend seine Mission erfüllt
sympathische, interessante und teils sehr geheimnisvolle Charaktere
unkompliziertes, schonungsloses Old-School-Gameplay mit unterschiedlichen Levels, tollen Schauplätzen (z.B. London, Kroatien, Polen, Berlin, etc.) und überraschend viel Abwechslung (von kleinen Nebenmissionen bis zu harten Aufträgen)
einführendes Tutorial
sechs unterschiedliche Schwierigkeitsgrade, die nie unfair angesetzt sind und sich jederzeit anpassen lassen
gut verteilte Checkpoints (wenn man stirbt, fällt man nie weit zurück)...
gängiges Waffen-Arsenal mit aufrüstbaren und nützlichen Features und Gegenständen wie Schalldämpfer oder Raketenwerferaufsatz für das Sturmgewehr. Ausserdem gibt es für alle Schleicher ein praktisches Wurfmesser, das ein stilles Töten ermöglicht...
freischaltbare Spielerfähigkeiten, die das Gameplay verbessern/erleichtern (wer beispielsweise 40 Kopfschüsse erreicht hat, kann schneller durch seine Waffen wechseln. Auch ein schnelleres Laufen kann zum Beispiel freigeschaltet werden)
einfache und flüssige Steuerung
reines Singleplayer-Erlebnis ohne Multiplayer-Modus " ganz zur Freude früherer Old School Gamer, wo ein Multiplayer-Modus noch Zukunftsmusik war. Die Macher investierten alles in einen spannenden Singleplayer-Modus, der sich absolut sehen lassen kann
teils angenehm versteckter schwarzer Humor und eine Prise Selbstironie, welche hin und wieder für ein Schmunzeln sorgt
imposante und vielseitige Gegner, angefangen vom einfachen Soldaten bis hin zur stark gepanzerten Spezialeinheit mit gefährlichen Waffen " ausserdem spielt auch der Militärrang eine wichtige Rolle, da nur Offiziere Verstärkung holen können
richtig schön brutal, blutig und mit Splatter-Effekten (abtrennbare Körperteile) " passend zum traumatisierenden Thema Krieg und dessen Gefahren und Ängste
die eigene Gesundheit regeneriert sich nicht wie die üblichen heutigen Ego Shooter, sondern setzt wie frühere FPS auf Medipacks, was weitere Nostalgie weckt
sehr gute und unterhaltsame Zwischensequenzen...
zweihändiges Bedienen von Waffen :-)


...dafür wären hie und da noch beeindruckende Licht-, Rauch- oder Partikeleffekte wünschenswert gewesen, welche für WOW-Momente gesorgt hätten. Ausserdem sehen einige Texturen immer wieder unscharf und unschön aus (kein Next-Gen-Feeling).
...jedoch ist die Abmischung teilweise total missraten. So hört man eingehende Funkmeldungen oder Sprecher oft gar nicht, da der Lärm rumherum (Geballer, Musik, Atmo-Geräusche, etc.) viel zu laut ist. Das ist sehr schade und kratzt an der Atmosphäre
...jedoch kein manuelles Speichern möglich
...etwas vielseitigere und vielleicht auch explosivere oder experimentelle Waffen wären nicht verkehrt gewesen, sowie mehr Einsatz von Granaten (z.B. in Innenräumen wie die psychiatrische Klinik) und einer kräftigeren doppelläufigen Schrotflinte
...abgesehen von den etwas plumpen Sex-Szenen (hier hätte man ruhig mehr zeigen dürfen, ohne explizit ins Detail zu gehen)
die ersten Spielminuten wirken etwas eintönig und linear/schlauchig, doch das legt sich zum Glück schnell
verbesserungswürdige KI: so gehen Feinde zwar in Deckung, werfen Granaten und holen Verstärkung, aber oft rennen sie einem auch nur vor die Flinte oder erkennen uns gar nicht, obwohl wir vor ihnen stehen
sehr unglaubwürdig, dass man Lichter nicht zerschiessen kann, wo doch das Schleichen doch explizit angeboten wird. Das kratzt etwas an der Glaubwürdigkeit. Überhaupt mangelt es " wie leider in fast allen Shootern " an zerstörbarer Umgebung.
auf deutsch leider zensiert (Nazisymbole wurden entfernt sowie «Deutsches Reich» in «Regime» umgewandelt und Begriffe wie «Nazi» sind nicht zu hören) " immerhin hat die Zensur keinen Einfluss auf die Story oder das Gameplay, was wiederum positiv ist



Motivationskurve/Spielspassfaktor






Auszeichnungen

Wolfenstein 4: The New Order wird von uns mit folgendem/n Prädikat/en ausgezeichnet:






Fazit & Wertung

Atmosphärisch exzellenter und brachialer Shooter!

Test geschrieben am 12.09.2014

Grafik
Atmosphäre/Gameplay
Story
Abwechslung/Spielspass
Soundeffekte/Tonqualität
Musik/Soundtrack
Künstliche Intelligenz
Anspruch/Schwierigkeit
Spieltempo (langsam / sehr hektisch)
Bewegungsfreiheit
Szenario (fiktiv / realistisch)
Gewalt/Brutalität
Zerstörbare Umgebung
Wiederspielwert/Motivation



Der Ego-Shooter Wolfenstein 3D, auch Wolf 3D genannt, ist legendär, bis heute sehr beliebt und ein absoluter Meilenstein in der Geschichte der First Person Shooter. 1992 wurde es erstmals von id Software veröffentlicht. 22 Jahre später " und nach zahlreichen Fortsetzungen wie Wolfenstein aus dem Jahre 2009, oder Return to Castle Wolfenstein aus dem Jahre 2001 " bringt id Software 2014 einen neuen Teil der Franchise für PC, Next-Gen- und Last-Gen-Konsolen auf den Markt. Entwickelt vom schwedischen Hersteller MachineGames (ZeniMax Media) und vertrieben von Publisher Bethesda Softworks.

Geschichtlich setzt Wolfenstein: The New Order auf ein fiktives aber nicht uninteressantes Szenario. Und zwar haben die Nazis den Zweiten Weltkrieg gewonnen und mit ihrem brutalen faschistischem Regime die Welt erobert. Einzig der amerikanische Kriegsheld B.J. Blazkowicz stellt sich ihnen mit einer Gruppe von Widerstandskämpfern in den Weg und startet eine brachiale Gegenoffensive um die gigantische Kriegsmaschinerie der Deutschen zu Fall zu bringen.

Die Handlung ist für einen Shooter überraschend innovativ und spannend, nicht zuletzt aufgrund der alternativen Möglichkeiten und Entscheidungsfreiheiten, welche die Handlung leicht beeinflussen. Dies motiviert " zusammen mit dem Sammeln von Gegenständen und Schätzen sowie dem Erkunden und Finden von Geheimgängen " ungemein das Spiel nochmals zu spielen. Da es auch unterschiedliche Schwierigkeitsgrade gibt, kann man hier ganz gezielt nach seinen Bedürfnissen spielen.

Technisch wird die id Tech 5 Grafikengine von id Software eingesetzt, die man bereits aus RAGE kennt. Diese wurde jedoch seit RAGE weiterentwickelt und nochmals verbessert, sodass sie noch cineastischer, intensiver und realistischer aussieht. Besonders die Next-Gen- und PC-Version bietet stimmige Grafik mit vielen Details und tollen Animationen. Leider aber mangelt es an imposanten Partikel- sowie beeindruckenden Licht- und Raucheffekten. Auch gibt es hin und wieder matschige Texturen, die vermieden hätten werden können. Immerhin sehen die Explosionen dafür imposant aus " besonders auf Full HD 1080p mit 60fps. Nörgelt man auf hohem Niveau, hätte man hier jedoch etwas mehr Next-Gen-Feeling erwarten können. Denn der «WOW»-Effekt in Sachen Grafik ist nicht gefallen.

Musikalisch bewegt sich der Shooter auf oberstem Niveau, wobei viel Potential verschickt wird, da die Soundeffekte teils katastrophal abgemischt wurden.

Während der Soundtrack sich dynamisch ans Spielgeschehen anpasst und damit eine fantastische Atmosphäre aufbaut, werden Funksprüche oder Gesprochenes viel zu leise eingespielt. So kommt es immer wieder vor, dass man bei wilden Schiessereien gar nicht versteht, was einem gerade befohlen oder gefunkt wird, was natürlich enttäuschend ist.

In Sachen Gameplay macht WOLFENSTEIN: THE NEW ORDER fast alles richtig. So wird unkomplizierter, richtig brutaler aber stets fairer Ballerspass à la frühere Old School Shooter geboten. Dazu überzeugt das Spiel mit einer hohen Spieldauer, was für heutige Shooter sehr unüblich ist. Auch punkto Abwechslung wird viel geboten, da man diverse Schauplätze bereist und unterschiedlichste Levels betretet. Egal ob man in London, in Berlin oder sogar auf dem Mond kämpft. Für Abwechslung wird gesorgt!

Eine schöne Alternative ist auch, dass der Spieler zum Teil entscheiden kann, ob er frontal und brutal oder doch lieber ruhig und schleichend vorrücken will. So können gegnerische Soldaten still mit dem Messer oder auf brutale Weise mit einer Granate oder entsprechendem Waffenarsenal ausgeschaltet werden. Letzteres lässt sich übrigens auch sinnvoll aufrüsten (z.B. mit einem Schalldämpfer oder Raketenwerferaufsatz).

A propos Granate und Raketenwerfer:
In Sachen Inszenierung und Brutalität kann WOLFENSTEIN: THE NEW ORDER ohne weiteres mit Soldier of Fortune mithalten, da Körperteile zerfetzt werden und Blut ordentlich zu sehen ist. In unseren Augen genau richtig, denn dies gehört einfach zu einem traumatisierenden Thema wie Krieg, ohne es jetzt zu glorifizieren. Krieg ist schliesslich kein Spielplatz sondern bitterer Ernst und ein brutales Geschehnis. Da ist es authentisch korrekt, dass ein menschlicher Körper in 100 Fetzen explodiert, wenn eine Granate ihn vor seinen Füssen detoniert.

Statt wie frühere Games das Blut grün umzufärben oder alle Splattereffekte zu zensieren, hat sich der Jugendschutz bemüht, die Hakenkreuze in der deutschen und österreichischen Version zu entfernen. So hört man auch nie das Wort Hitler oder Nazi, sondern es ist stets vom Regime die Rede. Dies kratzt vielleicht etwas an der Atmosphäre, aber immerhin hat es keinen Einfluss auf das Gameplay oder die Story. Denn selbst in der deutschen Synchronfassung wird man regelrecht in den Bann des Spiels gezogen. Da ist eine solche Zensur durchaus zu verschmerzen.

Spielerisch wird zwar keine Open World Sandbox geboten, dennoch lädt die Spielwelt aber ein, erkundet zu werden. Denn nicht nur Verstecke und Geheimgänge sind verborgen " in bester Tradition à la WOLFENSTEIN 3D " auch Waffen, Schätze und nützliche Gegenstände mit effektivem Mehrwert sind zu finden. So erfährt man u.a. mehr zu den Figuren oder zur Story. Wer also mehr erfahren will, sollte sich unbedingt umsehen.

Kurzum bietet WOLFENSTEIN: THE NEW ORDER eine enorm packende Handlung, anständige Grafik, bedrohliche aber zum Teil auch dämliche Gegner, einen stimmigen Soundtrack, krachende Explosionen, skurrile Charaktere und ein Dauerfeuer an brutaler und blutiger Shooter-Action.

Da die Macher bewusst " und zurecht " auf einen Multiplayer-Modus verzichtet haben, konnten alle Stärken in die fiktive Geschichte, die Hauptfigur und das Gameplay gesteckt werden, was sich absolut sehen lässt. Es müsste in der heutigen Zeit definitiv mehr solcher Shooter geben, statt den wiederholenden 0815-Mist à la CALL OF DUTY oder BATTLEFIELD.

In WOLFENSTEIN: THE NEW ORDER stimmt deshalb fast alles. Nur die zum Teil aussetzende Künstliche Intelligenz, die unbefriedigende Sound-Abmischung, die fehlende zerstörbare Umgebung sowie der fehlende Grad an Glaubwürdigkeit bei Schleicheinlagen (unzerstörbare Lichter/Lampen) lässt zu wünschen übrig. Alles andere überzeugt, auch wenn ein paar kleine Mängel vorhanden sind.

Für Shooter-Fans ein absoluter Pflichtkauf, besonders für alle diejenigen, die mit QUAKE, DOOM, TERMINATOR RAMPAGE oder WOLFENSTEIN 3D aufgewachsen sind. Jedoch nichts für Kinder!


von fabi


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Titel des Games Wolfenstein 4: The New Order
Genre First Person Shooter (Ego Shooter), Action, ab 18 Jahren
Plattform
Alter
Releasedatum 20.05.2014
Hersteller/Entwickler MachineGames
Publisher Bethesda Softworks
offizielle Website Weblink öffnen
Schlagwörter Krieg, Waffe, brutal, Blut, Explosion, Pistole, Schiesserei, Maschinengewehr, Zweiter Weltkrieg, Deutschland, Nazi, Amerikaner, Experiment

Alle Bilder © Bethesda Softworks
 


 



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