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Testbericht zu Rage

Fazit & Wertung
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getestet auf
  
Alter
  
ist es altersgerecht? ja
  
PEGI Symbole
  
Multiplayer offline das Game kann nur alleine gespielt werden und besitzt keinen Split-Screen- oder Offline-Multiplayer-Modus.
Multiplayer online das Game beinhaltet einen Online-Mehrspieler-Modus.

Folgende Modi/Spielvarianten werden angeboten:
Auto-Rennen und Koop-Missionen
  
rundenbasiertes
Gameplay?
nein, das Game ist nicht rundenbasiert.
  
Grafik-Engineandere/unbekannt
  
Solospielzeit16 bis 20 h
  
Speichersystemmanuell (frei speicherbar)
 

 






Stärken und Schwächen des Games

 
sehr gute Grafik mit viel Liebe zum Detail
fantastische Weitsicht und bestens eingefangene Endzeit-Stimmung
unterhaltsame Ausgangslage
sehr gute Tonqualität und -effekte, welche enorm viel zur Atmosphäre beitragen
blutig und brutal
packende Musik...
sehr gute KI (Gegner suchen Deckung, wechseln die Stellung, werfen Granaten, etc.)
solides Trefferfeedback mit Blut (so fliegen z.B. auch Helme vom Kopf oder Körper explodieren bei Granaten)
interessante und gelungene Mischung aus Shooter, Rennspiel und Rollenspiel
basteln neuer hilfreicher Gegenstände und Granaten
stimmige Städte mit vielen interaktiven Möglichkeiten und Nebenmissionen (z.B. Rennen fahren, Karten spielen, Nebenjobs erledigen, etc.)
für das Erledigen von Jobs gibt es Geld, womit man bessere Ausrüstung, neue Waffen, mehr Munition oder neue Gegenstände einkaufen kann
aufgrund der Nebenmissionen sehr hohe Spielzeit, besonders für ein ansich linearer Shooter


...die sich aber schnell wiederholt
zu Spielbeginn kleine Grafikprobleme auf Windows 7 (Abhilfe schafft ein Update der Grafiktreiber)
sehr statische Umgebung, selbst die kleinsten Gegenstände lassen sich nicht zerstören oder bewegen, was unlogisch und unglaubwürdig ist (z.B. Flaschen, Benzinkanister, Lampe, Computerbildschirm, etc.)
etwas zu arg unglaubwürdige Begrenzungen (z.B. kann man nicht über eine Kiste, eine Schwelle oder ein Geländer springen und so u.a. den Weg abkürzen)
unlogisch, dass man die Waffen der getöteten Gegner nicht aufnehmen kann, da diese sofort verschwinden
warum lösen sich die Mutanten auf, sobald man sie getötet hat?
roter Faden und Erzählung der Handlung geht schnell verloren und man weiss lange Zeit nicht, wie es geschichtlich weiter geht, warum man gegen Mutanten oder die Regierung kämpft und wieso die Regierung Mutanten gentechnisch entwickelt
ständiges Hin- und Herfahren von A nach B ist auf Dauer langatmig und mit zu wenig Abwechslung
kein Tauchen im Wasser möglich
stummer Held
schwaches Ende, ohne Bossgegner oder WOW-Effekt
wieso überlebte der Held trotz Sabotierung der Arche? und wie konnten auch Andere überleben? waren die alle auch in einer Arche?
zu wenig Tiefgang und Antworten in Bezug auf die Mutanten, die Regierung, die Überlebenden (wie konnten sie ohne Arche überleben?), warum die Welt so geworden ist, wie sie jetzt ist (alles zerstört, staubtrocken, etc.)
warum kann man nicht jede Tür öffnen, bei den Städten? müssen die zuerst freigeschaltet werden? wenn ja, wie? ist etwas schade...
zu wenig abwechslungsreiche Gegner und Waffen (Pistole mit Zoom ist effektiver als ein Scharfschützengewehr) - generell zu schwacher Zoom bei allen Waffen



Motivationskurve/Spielspassfaktor






Auszeichnungen

Rage wird von uns mit folgendem/n Prädikat/en ausgezeichnet:






Fazit & Wertung

Endzeit-Shooter von den Machern von «Quake»!

Test geschrieben am 27.08.2013

Grafik
Atmosphäre/Gameplay
Story
Abwechslung/Spielspass
Soundeffekte/Tonqualität
Musik/Soundtrack
Künstliche Intelligenz
Anspruch/Schwierigkeit
Spieltempo (langsam / sehr hektisch)
Bewegungsfreiheit
Szenario (fiktiv / realistisch)
Gewalt/Brutalität
Zerstörbare Umgebung
Wiederspielwert/Motivation



RAGE ist mit Sicherheit ein guter Shooter mit fantastischer Grafik dank der neuen id Rage Tech 5 Grafikengine. Auch die Soundeffekte sind stimmungsvoll und passen wunderbar zur postapokalyptischen Atmosphäre und Endzeitstimmung des einstigen blauen Planeten.

Zur Grafikpracht muss man vielleicht noch ergänzen, dass wir das Spiel auf einem 60 Zoll Fernseher aus der Distanz von rund 3 Meter gespielt haben. Vielleicht erscheinte uns die Grafik deshalb so fantastisch, während sie am heimischen PC Bildschirm möglicherweise kantiger und weniger schön ausgesehen hätte.

Während die Macher von einstigen Ur-Shootern wie QUAKE oder DOOM auf dem Gebiet nahezu alles richtig machen, verschenken sie anderswo massenhaft Potential und begehen unverzeihbare Fehler.

So ist die ansich frei begehbare offene Spielwelt mit sehr unglaubwürdigen und unlogischen Begrenzungen bestückt. Der stumme Held kann nicht einmal über kleinste Hindernisse springen/klettern, was natürlich in der heutigen Zeit ein absolutes No-Go ist. Hinzu kommt, dass die Umgebung extrem statisch ist und in keinster Form verändert oder beschädigt werden kann. Interaktion gleich null. So lässt sich z.B. nicht einmal ein Kanister oder ein Telefon auf einem Bürotisch zerstören. Auch wenn man auf Lampen schiesst, passiert nichts. Für einen alten Hasen auf dem First Person Shooter Gebiet ein grober Fehler.

Ein weiterer Abzug gibt es für das Verschwinden der Leichen (bei Mutanten) und das Nicht-Aufheben von Waffen. Schiesst also beispielsweise ein Soldat mit einer neuartigen Waffe und besiegt man diesen in einem fairen Kampf, kann man sich nicht einmal seine Waffe schnappen, was einfach unlogisch ist (schliesslich lässt er sie auf den Boden fallen und sie steht einem vor den Füssen).

Auch die Handlung hätte einen transparenteren Faden verdient, sodass man besser versteht, was man auf der staubtrockenen Erde überhaupt verloren hat, wonach man sucht, warum man von der Regierung verfolgt wird und was es mit den Mutanten aufsich hat. Viele zentrale Fragen bleiben in diesem Zusammenhang leider unbeantwortet, was sehr schade ist aber hoffentlich in einem zweiten Teil beantwortet werden.

Wie man aus den Vor- und Nachteilen entnehmen kann, besitzt RAGE weitere kleine Schwächen aber zum Glück auch krachende Stärken. Gerade die Verschmelzung zwischen Shooter und Rollenspiel ist neben FALLOUT 3 oder vielleicht BIOSHOCK, DARK MESSIAH OF NIGHT AND MAGIC und DISHONORED neu und abwechslungsreich. Doch auch hier wurden Fehler gemacht. So kommt schnell Langeweile auf beim ständigen Pendeln von A nach B oder bei den nur bedingt abwechslungsreichen Missionen. Interessanter wäre das frei erkundbare Gelände gewesen mit dem Finden von Gegenständen und Waffen, die man wieder zum eigenen Vorteil nutzen kann. In gewisser Hinsicht kann man gefundene Gegenstände zwar weiterverwenden, aber seine Skills verbessern anhand eines Punktesystems ist leider nicht möglich. Die Rollenspiel-Aspekte sind also nur minimal - genauso wie die besagten Rennspiel-Einlagen, die anspruchslos und eigentlich unnötig sind.

Dafür das man in RAGE auf eine imposante Landschaft und zerstörte Welt stösst, kann man schlichtweg einfach viel zu wenig machen. Zu wenig Shooter, zu wenig Racer, zu wenig Rollenspiel.

Übrig bleibt ein geradeliniger Shooter, der sich vom Ablauf her immer wieder gleich durchspielt und technisch gesehen fantastisch umgesetzt wurde (bis auf ein paar nachladende Texturen bei schnellen Schwenks). Inhaltlich und von der Abwechslung und Spannung bleibt RAGE aber hinter den Erwartungen zurück und kann nicht mit der aktuellen Konkurrenz mithalten. So gibt es auch zu wenig abwechslungsreiche Gegner, keine teuflischen Fallen, keine rekrutierbaren Verbündeten oder geheimnisvolle und zu erkundende Gebiete.

Man geht einfach von A nach B, erledigt Missionen und kommt so ans offene Ende des Spiels, das weder mit einem WOW-Effekt noch mit einem imposanten Bossgegner auf sich warten lässt. Schade, hier wäre durchaus mehr möglich gewesen!

Shooter-Fans kommen auf die Kosten, hätten aber bestimmt mehr Tempo, spektakulär inszenierte Action/Scripts und packendere Spannung à la BIOSHOCK erwartet.


von Fabrice




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Titel des Games Rage
Genre First Person Shooter (Ego Shooter), ab 18 Jahren, Action
Plattform
Alter
Releasedatum 06.10.2011
Hersteller/Entwickler id Software
Publisher Bethesda Softworks
Schlagwörter Explosion, Schiesserei, Auto(s), Action, Zukunft, Regierung, Erde, Endzeit, postapokalyptisch, überleben, Mutant(en), Asteroid(en)

Alle Bilder © Bethesda Softworks
 


 



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