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Testbericht zu Just Cause 4

Fazit & Wertung
Ich möchte das Game bewerten

getestet auf
  
Alter
  
ist es altersgerecht? nein, weil In meinen Augen ist das Spiel weder blutig noch können beispielsweise Körperteile zerfetzt werden. So gesehen ist es sogar für Kinder geeignet und nicht wirklich brutal. Eine Einstufung von 12 oder 16 Jahren hätte vollkommen gereicht.
  
PEGI Symbole
  
Multiplayer offline das Game kann nur alleine gespielt werden und besitzt keinen Split-Screen- oder Offline-Multiplayer-Modus.
Multiplayer online das Game hat keinen Online-Multiplayer-Modus. Es kann nur im Singleplayer-Modus gespielt werden.
  
rundenbasiertes
Gameplay?
nein, das Game ist nicht rundenbasiert.
  
Grafik-Engineandere/unbekannt
  
Solospielzeit> 21 h
  
Speichersystemautomatisch (Checkpoints)
 

 










Stärken und Schwächen des Games

 
Imposante Fernsicht und riesige Spielwelt - für einen Flugsimulator oder ein Rennspiel wäre die Open World Engine von Avalanche grandios!
Solide Explosionen und Feuereffekte
Die Musik ist ruhiger und weniger pompös ausgefallen als in JUST CAUSE 3...
Endlich ein Zoom-Modus für genaueres schiessen und zielen
Üppige und vielseitige Flora und Fauna mit stimmiger Landschaft und Atmosphäre
Gute Farbensättigung und HDR Schwarzeffekte auf 4K OLED TV
Düsterer und ernster als sein Vorgänger. Nicht mehr so alberne und teils idiotische oder trashige Dialoge und Figuren
Eine Frau als neuer Bösewicht...
Rico Rodriguez wirkt dank seiner neuen deutschen Stimme freundlicher und nicht mehr so matchohaft
Verschiedene Gebiete und Klimazonen wie Wüste oder verschneite Berge...
Spielwelt wirkt lebendiger, lebhafter und detaillierter als noch in JUST CAUSE 3 (auch mit Tieren)...
Stundenlange Non-Sense-Action-Unterhaltung
Verschiedene Transportmittel wie Autos, Motorräder, Helikopter, Flugzeuge, Boote, Jetskis, Jumbo Jet, Panzer, Velo, etc.
Im Vergleich zum Vorgänger keine nervigen Ruckler und Lags mehr, somit ein flüssigeres und angenehmeres Gameplay.
Endlich kann man in jedem Transportmittel das Radio einschalten und verschiedene Radiosender abspielen...
Hupe in Fahrzeuge sowie Kamerawechsel/Perspektivenwechsel möglich
Gutes Geschwindigkeitsgefühl bei schnellen Fahrzeugen
Keine dämlichen Sprüche mehr der NPCs
Imposante Soundkulisse in Dolby Digital 5.1 mit mächtigem Bass bei Explosionen
Verschiedene Konfigurationsmöglichkeiten des Enterhakens
Durch Zerstörung von Objekten, sammelt man Chaospunkte, die neue Truppen/Verstärkung generieren


...setzt aber nicht immer ein, d.h. oft rennt, fährt oder segelt man mit seinem Wingsuit oder Fallschirm durch die Lüfte und keinerlei Musik wird gespielt. Ausserdem wiederholt sich diese schnell.
...wobei die ganze Terrororganisation nun von Frauen besetzt wird. D.h. man kämpft immer gegen Frauen.
...wobei man erst mehrere Stunden nach Spielstart auf eine andere Landschaft/Klimazone stösst
...obwohl leider Null Interaktion möglich ist mit den Anwohnern. Nicht einmal sprechen kann man mit ihnen, was sehr schade ist. Man kann auch keine Türen öffnen und Wohnhäuser betreten. Auch das Erkunden der Gegend ist ohne Erfolg.
...aber leider sind alle Radiosender ziemlich identisch und zu wenig abwechslungsreich. Im Vergleich zu GTA V sind alle Songs keine lizenzierten Songs von bekannten Künstlern, sondern eintönig Eigenkompositionen.
Die Explosionen wirken bei weitem nicht mehr so imposant und genial wie bei JUST CAUSE 3. Sie sind viel schwächer und mit massiv weniger Partikeleffekten. Neu dafür mit einer sichtbaren Druckwelle/Knall, den es nicht gebraucht hätte.
Die Explosionen sind von weitem schön anzusehen, von nahem aber oft Sicht raubend und fast zu pompös.
Schlechte Gesichtsanimationen und Zwischensequenzen, ausserdem asynchron
Zerstörbare Objekte sind neu sehr grobklotzig, detailarm und schwach animiert/gestaltet. Ich hatte von JUST CAUSE 4 noch imposante Explosionen und Zerstörung erwartet, wurde in dieser Hinsicht aber schwer enttäuscht. Sehr sehr schade!
Die physikalischen Berechnungen und die Schwerkraft erweist sich oft als sehr fragwürdig und unlogisch. So wirbelt ein Tornado einen ganzen Jumbo Jet weg, aber Rico Rodriguez kann unbekümmert weiterlaufen oder -fliegen mit dem Wingsuit. Na klar doch!
Der Enterhaken kann nicht mehr manuell eingezogen werden, z.B. auf präzises Timing. Verbindet man zwei Objekte, zieht die Kraft des Enterhakens diese sofort an, ohne Knopfdruck. Das ist hin und wieder lästig.
Die Enterhaken-Konfiguration im Menü ist viel zu kompliziert und zu unübersichtlich geraten. Das ist schade und zeitraubend, gar mühsam.
Hin und wieder aufploppende und nachladende sowie unschöne Texturen (wie bereits bei JUST CAUSE 3). Vor allem beim Wechsel der Tageszeit.
Das Menü/Interface ist generell sehr kompliziert, zeitraubend, unverständlich und absolut nicht anwenderfreundlich umgesetzt. Man hat selbst als JUST CAUSE 3 Spieler keine Ahnung was Haupt-/Nebenmission ist und was die Symbole bedeuten.
Der Nahkampf mit dem Enterhaken wirkt unhandlich und unglaubwürdig, vor allem wenn man einfache Drahtgitter oder Kisten damit wegschlagen/wegwischen kann. Das wirkt sowas von unglaubwürdig und nicht zeitgemäss. War im Vorgänger viel besser gelöst!
Sehr schwammige, mühsame und ungenaue Steuerung
Gegner wegrammen klappt leider nicht mehr bei Verfolgungsjagden. Da man fast immer dem Feind und seiner unendlichen Anzahl an Gegnern unterlegen ist, wäre das nicht ganz realistische aber unterhaltsame wegrammen von Autos wünschenswert gewesen
Im Vergleich zum Vorgänger ein viel höheren Schwierigkeitsgrad, der oft frustrierend ist. Nicht zuletzt weil der Gegner immer wieder in der absoluten Überzahl ist und aus dem Nichts respawnt
Belanglose, eigenwillige und gleichgültige Story und Figuren, ohne Drama und ohne Spannung. Emotionslos und ohne geskriptete spannende Wendungen oder Missionen.
Grosse Enttäuschung und Veränderung gegenüber dem Vorgänger: es gibt keine C4-Sprengsätze sowie Granaten mehr. Ausserdem gibt es keine Aussenposten mehr zu erobern!
Rico Rodriguez kann nur noch zwei Waffen zugleich tragen. Ausserdem ist der Waffenwechsel nicht mehr so flüssig möglich wie bei JUST CAUSE 3. Für ein Actionspiel, wo der Spass und Non-Sense im Vordergrund steht, eine unsinnige fragwürdige Änderung!
Die Heliumballone sind zwar witzig im Gebrauch mit dem Enterhaken und den Düsen, aber eigentlich völlig unrealistisch und unlogisch. Gleichzeitig wollen die Macher düsterer, realistischer und ernster herüberkommen, weniger trashig. Ja was denn jetzt?
Neuerdings hat man auch nur begrenzte Anzahl Munition, sodass man oft bei Schiessereien gegen den Gegner in Überzahl mit leeren Magazinen da steht, was extrem frustrierend ist
Immer wieder kommt es zu lästigen Bugs. So schiesst Rico bei Betätigung des Knopfes nicht. Als ob er Ladehemmungen hat. Er reagiert auch verzögert und träge. Auch ist das Verbinden mit dem Enterhaken nicht immer möglich.
Schade lässt sich das HUD nicht ausschalten oder minimieren (vor allem die ständigen Erklärungen, was man drücken kann). Ausserdem gibt es keine permanente Darstellung der Distanzanzeige zum Zielort (in km). Nur nach Scan-Knopfdruck.
Kein Vergleich bei den Waffen. So erkennt man nicht, was welche Waffe bietet und ob sie besser ist, als diese die man gerade in der Hand hält. Waffenauswahl sehr sperrig.
Ich persönlich hätte das Spiel realistischer, düsterer und ernster geliebt, auch mit Schleicheinlagen à la SPLINTER CELL. Dies gepaart mit der Action und Zerstörungskraft, aber mit solider Story und gescripteten Passagen, wäre grandios gewesen!
Generell unnötig kompliziert, bedienungsunfreundlich und unhandlich. Auch die Verstärkung des Truppenversands ist nervig und es wird dem Spieler nicht richtig erklärt, wie er vorgehen muss. Enterhaken-Konfiguration auch unnötig kompliziert!
Die Zeitmissionen sind wie bereits im Vorgänger frustrierend. Neu können ausserdem keine Wachtürme - oder nicht mehr alle - mehr zerstört werden.
Im ganzen Getümmel wirkt das Spiel sehr chaotisch und hektisch. Bis man mal begreift, welche Waffe man gewählt und welche Enterhaken-Konfiguration aktiv hat, wurde man schon längst erschossen oder in die Luft gesprengt!



Motivationskurve/Spielspassfaktor






Auszeichnungen

Just Cause 4 wird von uns mit folgendem/n Prädikat/en ausgezeichnet:






Fazit & Wertung

Vierter Teil der brachialen Action-Reihe!

Test geschrieben am 15.02.2019

Grafik
Atmosphäre/Gameplay
Story
Abwechslung/Spielspass
Soundeffekte/Tonqualität
Musik/Soundtrack
Künstliche Intelligenz
Anspruch/Schwierigkeit
Spieltempo (langsam / sehr hektisch)
Bewegungsfreiheit
Szenario (fiktiv / realistisch)
Gewalt/Brutalität
Zerstörbare Umgebung
Wiederspielwert/Motivation



Ohne grosse Hoffnungen, Vorstellungen oder Erwartungen, habe ich das neue Open-World-Actionspiel JUST CAUSE 4 von Square Enix und Avalanche Studios gespielt, nachdem ich bereits Teil 3 komplett durchgespielt habe.

Einmal mehr kämpft der Held Rico Rodriguez gegen eine terroristische Organisation, die sich «Die Schwarze Hand» nennt. Mit Hilfe von Rebellen holt man sich die fiktive Insel Solís zurück in seinen Besitz. Dabei sieht die Heldenfigur zunehmend westlich aus (kommt an Nathan Drake von UNCHARTED heran), während sie in Teil 1 und 2 noch mexikanisch, südamerikanisch oder zumindest mit Latino-Einflüssen versehen war. Mir persönlich gefällt dieser Wandel allerdings.

Leider aber wurde ich nach etwa 4-5 Stunden Spielzeit schwer enttäuscht von dieser mittlerweile vierten Fortsetzung. Die Erneuerungen und Ergänzungen im Vergleich zum trashigen und ziemlich humorvollen Vorgänger sind zwar prinzipiell interessant (Wettermanipulation und -kontrolle von der bösen Terrororganisation), aber auch nicht wirklich spektakulär, geschweige denn glaubwürdig.

Überhaupt wirkt das Spiel sehr unlogisch, unglaubwürdig und unrealistisch, auch wenn das nie Kern des Spiels war. Die schwedischen Entwickler haben noch nie grossen Wert auf Storytelling und Realismus gesetzt, sondern vielmehr auf Fun, Action und eine ordentliche Priese an Zerstörung. Das war bereits bei den Vorgängern so und ist noch immer der Fall.

Vieles haben die Macher sogar beeindruckend hinbekommen. Da wäre vor allem die extreme Weitsicht, der riesige Open World Spielplatz den man zum austoben hat, endlich ein eingebauter Radio mit Musik in den Fahrzeugen (Augenwink an GRAND THEFT AUTO V), ein Zoom-Modus beim Schiessen, eine lebhaftere Spielwelt und einen etwas ernsteren Rico Rodriguez, der zudem eine neue deutsche Stimme bekommen hat.

Auch in Bezug auf die vielen Lags und Ruckler beim Vorgänger, hat sich JUST CAUSE 4 definitiv verbessert. Das Gameplay läuft flüssiger und nahezu frei von Rucklern (nicht ganz, aber fast). Doch bedauerlicherweise haben die Macher die Anzahl Partikeleffekte - um obiges Ziel (Ruckler/Lags) zu erreichen - vermindert. Aufgrunddessen sehen die Explosionen und Zerstörungseffekte zum Teil weitaus schlechter und weniger spektakulär aus, als im Vorgänger JUST CAUSE 3. Es gibt deutlich weniger Effekte und vor allem wirken diese sehr sperrig, klobig und detailarm. Dabei habe ich mir gerade hier eine noch imposantere Darstellung erhofft oder vorgestellt. Noch mehr Boom, noch mehr Zerstörung, noch mehr Fetzen und Glas, welches mir um die Ohren fliegt. Aber Fehlanzeige!

Kurzum sind die Explosionen und die damit verbundenen Zerstörungsteile weniger gut gelungen als bei Teil 3. Wäre dies jedoch das einzige Manko gewesen, im Hinblick auf ein flüssigeres Gameplay, wäre JUST CAUSE 4 richtig toll geworden - vor allem als Rennspiel oder Flugsimulator. Aber leider hat das Actionspiel noch viele weitere Nachteile, wo man sich als Gamer und Kenner des Vorgängers einfach nur an den Kopf langen kann.

Da wäre neu der konfigurierbare Enterhaken, dessen Konfigurationsmenü sehr kompliziert und vor allem zeitraubend ist.

Überhaupt ist die ganze Landkarte und das Interface sehr mühsam, unübersichtlich und Spass raubend umgesetzt. Wo JUST CAUSE 4 als schnelles Actionspiel punkten will, verliert es an Tempo aufgrund dieser teilweise unnötigen Konfiguration und dümmlichen Einstellungen (z.B. Truppenversand als Verstärkung, Bestellung von neuer Ausrüstung, Enterhaken-Konfigurationen, etc.). Selbst als Spieler und Kenner des Vorgängers, wurde ich mit der neuen Karte absolut nicht warm. Ich will Sachen in die Luft sprengen und nicht minutenlange meine Ausrüstung zusammenklicken, einen Piloten aussuchen, mich auf der Landkarte zurechtfinden und Truppen beordern, damit diese in ein freies Gebiet nachrücken.

So wusste ich nach mehreren Stunden immer noch nicht, was welches Symbol bedeutet, wohin ich gehen muss, wer bzw. welche Person mit Hauptmissionen erteilt und was Nebenmissionen sind. In meinen Augen hätte man den Enterhaken nicht konfigurieren müssen, der war gut so, wie man ihn vom Vorgänger kannte. Auch die ganze Ausrüstungsbestellung ist unnützer Schnic Schnac. Wer das Spiel richtig spielt, kommt mit dem Wingsuit oder einem gefundenen Flugzeug, Boot oder Hubschrauber genauso gut vorwärts. Wo ist bitte der Reiz, wenn man sich auf Klick einen Hubschrauber bestellen kann, der als getarnter Kiste vom Himmel fällt und puff, sich von der Kiste in ein fertiges Gerät verwandelt. Gab es zwar schon in Teil 3, war dort aber bereits unnütz und unglaubwürdig.

Die grösste und frustrierendste Enttäuschung ist allerdings, dass Rico Rodriguez im Spiel keine Handgranaten und auch kein C4-Plastiksprengstoff mehr besitzt. Folglich kann man keine rot gekennzeichneten feindlichen Gebäude mit wuchtigen Explosionen timen und zerstören. Auch die aufrüstbaren Fähigkeiten - die man vom Vorgänger kannte - sind verschwunden. Aber vielleicht kommt das noch, ich habe das Spiel wie gesagt erst ca. 4-5 Stunden durchgehalten. Unlogisch ist es auch, wenn Feinde einem mit Granaten angreifen und man diese Gegner ausgeschaltet hat, man zwar deren Waffen, nicht aber irgendwelche Granaten aufnehmen kann. Ein No-Go!

Weiterhin schlecht ist leider die schwammige Steuerung der Fahrzeuge und der deutlich höhere Schwierigkeitsgrad als im Vorgänger. So ist man oft umzingelt von Feinden in der starken Überzahl, die allerhand Maschinengewehre, Granaten, Scharfschützengewehre und Raketenwerfer haben.

Hinzu kommt - ebenso als grosse Enttäuschung - dass Rico Rodriguez nur noch zwei Waffen tragen und in seinem Besitz haben kann. Wo bleibt hier bitte der Funfaktor? Wollten die Entwickler hier wieder auf Realismus und Glaubwürdigkeit setzen? Das setzt sich im Spiel nämlich öfters durch. Leider schneidet sich Avalanche Studios damit aber ins eigene Fleisch. Sie möchten gerne ernst, düster und realistisch sein - zumindest mit dem Tragen von zwei Waffen, der fehlende Humor/Trash, die neue deutsche Stimme oder was die Story und Figuren anbelangt - lassen dann den Enterhaken aber so konfigurieren, dass grosse Benzintanks, Autos, Boote oder Soldaten mittels Heliumballone und Düsen-/Raketenantrieb wild durch die Luft fliegen, komplette Autos oder Soldaten mitziehen und meterhoch in der Luft explodieren. Das mag zwar amüsant aussehen, aber glaubwürdig und realistisch sieht definitiv aus. Und wenn wir schon über Realismus nörgeln, könnte man vermutlich auch das Wetter bezeichnen. Dieses hat im Spiel nämlich einen neuen Stellenwert, da der Feind das Wetter steuern und zu seinem Vorteil beeinflussen kann. So sind Tornados ja schön und gut, aber in Bergen wohl ziemlich unglaubwürdig. Oder gibt es in hohem Gebirge Tornados?! Meines Erachtens nicht. Aber ich weiss, das riecht nach Klugscheisser und es geht im Spiel auch nicht um Glaubwürdigkeit. Alles klar, hab es verstanden.

Ein weiterer Schwachpunkt ist das nervige Respawnen der Gegner, die in vollkommener Überzahl vorhanden sind und teilweise aus dem Nichts angreifen (plötzlich steht ein neuer Hubschrauber am Himmel). Auch der Nahkampf erweist sich mit dem Enterhaken als unglaubwürdig. Da gefiel mir der Schlag aus Teil 3 besser.

Last but not least gibt es auch keine Aussenposten mehr zu erobern, was doch das Beste überhaupt am Spiel war. Hier gibt es zwar - wie üblich in rot gestalteten Texturen - gegnerische Gebäude, aber man muss diese eigentlich nicht mehr zerstören, sondern lediglich Missionen erledigen. Zerstören kann man sie sowieso nur noch mit Schusswaffen oder seinem Enterhaken, da Granaten und Dynamit fehlt.

Immerhin geben die zerstörten Objekte Chaospunkte, die man dieses Mal für oben erwähnte Verstärkungen/Truppen verwenden kann. Je mehr man zerstört, umso mehr Punkte kriegt man. Die gewonnen Punkte wandelt es in Truppenstärke um, die man auf der Landkarte in ein neues Gebiet schickt, welche den dortigen Ort erobern und von einer feindlichen Übernahme sichern.

Kurzum fehlen mir die Granaten, das C4, die eroberbaren Aussenposten, eine Mehrzahl an Waffen (nicht bloss 2 Waffen in seinem Besitz), eine einfache Menüführung und Landkarte à la GTA V, mehr Glaubwürdigkeit/Ernsthaftigkeit, wenn diese von den Machern sowieso angestrebt wird und eine dichte, spannende und aufregende Story mit abwechslungsreichen Missionen.

Games wie RED DEAD REDEMPTION 2 zeigen uns, was in der heutigen Zeit machbar ist. Die Story ist emotional, spannend, packend, ergreifend und reich an Überraschungen. Auch die Figuren, die Musik und die Spieltiefe ist referenzwürdig und imposant. Das alles fehlt bei JUST CAUSE 4.

Übrig bleibt einfach ein grosser Spielplatz mit schöner Optik, diversen Transportmitteln, vielen Bösewichten und einem schiesswütigen Helden namens Rico Rodriguez, der alles in Schutt und Asche hauen kann. Das ist zwar höchst unterhaltsam und für manch einen Spieler genau das Richtige. Man wird auch gut unterhalten und kann viele Stunden mit dem Spiel verbringen. Da ist eine Gesamtnote von 7-8 sicherlich respektabel.

Andere aber verlangen oder erwarten besagte tiefgründige und sensible Story mit sympathischen und vielschichtigen Figuren, abwechslungsreiches Gameplay/Missionen, emotionale Momente, glaubwürdige Atmosphäre und stimmiger Musik. Nicht bloss schöne Optik und Non-Sense Action, die wir schon von JUST CAUSE 3 und dessen Vorgängern kennen.

Daher nur empfehlenswert für alle Gamer, die ein Actionspiel ohne Anspruch und Hirn suchen.

Für mich wurde das Spiel nach einigen Stunden leider schnell etwas monoton, frustrierend und mühselig, da ich nicht jedes Wingsuit-Rennen oder Zeitrennen mit einem Auto absolvieren wollte - mir fehlte der Anspruch, die Waffen, die Ernsthaftigkeit, den Bezug zur Figur und die interessante Handlung.


von Fabrice




gefällt 19, gefällt 20 nicht





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Spielinfos zu Just Cause 4





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Titel des Games Just Cause 4
Interne Nummer 2523
Kurzbeschrieb Vierter Teil der brachialen Action-Reihe
Genre Action, Third-Person-Action, ab 18 Jahren
Plattform
Alter
Releasedatum 03.12.2018
Hersteller/Entwickler Avalanche Studios
Publisher Square Enix
Schlagwörter Explosion, Schiesserei, Bombe, Auto(s), Verfolgungsjagd, Meer, Strand, Wasser, Action, Insel, Stadt, Flugzeug, Zerstörung, Open World, Südamerika

Alle Bilder © Square Enix
 


 



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