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Testbericht zu Far Cry 4

Fazit & Wertung
Ich möchte das Game bewerten

getestet auf
  
1080p Auflösung ja, das Game unterstützt 1080p Auflösung.
Dualshock 3 Vibration ja, das Game unterstützt Dualshock 3 Vibration.
In-Game Dolby Digital 5.1 ja, das Game unterstützt In-Game Dolby Digital 5.1.
3D nein, das Game unterstützt nicht 3D (3D Modus).
Alter
  
ist es altersgerecht? ja
  
PEGI Symbole
  
Multiplayer offline das Game kann nur alleine gespielt werden und besitzt keinen Split-Screen- oder Offline-Multiplayer-Modus.
Multiplayer online das Game beinhaltet einen Online-Mehrspieler-Modus.

Folgende Modi/Spielvarianten werden angeboten:
Capture the Flag, Koop, Bombenlegung
  
rundenbasiertes
Gameplay?
nein, das Game ist nicht rundenbasiert.
  
Grafik-EngineDunia-Engine
  
Solospielzeit> 21 h
  
Speichersystemautomatisch (Checkpoints)
 

 






Stärken und Schwächen des Games

 
fantastische, teils nahezu fotorealistische Grafik mit viel Liebe zum Detail (z.B. tolle Explosionen, fantastische Weitsicht, schöne herbstliche Täler, unterschiedliches Flora und Fauna, Sonnenuntergänge, Wasser- und Lichteffekte, etc.)
eigenwillige und sehr skurrile Figuren (allen voran Pagan Min als brillanter Bösewicht, aber auch dessen rechte Hand sowie verschiedene Verbündete, die einem den Weg weisen)
abwechslungsreiche Landschaften mit innovativer und umwerfender Atmosphäre und Kulisse (Himalaya Gebirge sowie die Welt am Fusse des Berges und deren Täler) " pure Motivation die Gegend zu Erforschen!
eine grosse Anzahl an Waffen, die sich zudem anpassen und erweitern lassen " auch wenn nicht alle Waffen gleich gut oder nützlich sind
riesige offene Spielwelt, die wie sein Vorgänger zu Erkunden motiviert und verschiedene Zusatzmissionen bereit hält (z.B. jagen, Kopfgeldmissionen, Arena-Kämpfe, Schätze suchen, u.v.m.) " egal ob klettern, schwimmen, rennen, tauchen, laufen, etc.
simple, sofort verständliche Shooter-Steuerung
abwechslungsreiches flüssiges 30fps Gameplay dank unterschiedlicher Haupt- und Nebenmissionen, basierend auf dem bereits erfolgreichen (und übernommenen) Spielprinzip des Vorgängers FAR CRY 3...
spannend und unterhaltsam, ohne langweilig zu werden, mit sehr hohem Spielspass (mach was du willst) und Suchtfaktor, da man selber entscheiden kann, wie und wann man seine Aufgaben erfüllen möchte...
gute KI der Gegner, die im Vergleich zum Vorgänger deutlich verbessert wurde
passender Soundtrack von Filmkomponist Cliff Martinez...
tolle Features wie z.B. Elefanten reiten, Gyrocopter fliegen um schnell von A nach B zu gelangen (Schnellreise), Berg besteigen dank Kletterhaken, schnelles Heruntergleiten dank Wingsuit, Sammeln von Ressourcen wie Pflanzen oder Pilze, etc.)
nützliche Fahrhilfe (Autopilot) bei der Fahrzeugsteuerung, um währendessen seine Feinde aufs Korn zu nehmen...
packender Koop-Modus
krachende und mehrheitlich authentische Soundkulisse/-geräusche
kaufen und verkaufen von Waffen und unnützlichen Gegenständen, die man bei einem Händler schnell zu Geld machen kann (z.B. gefundene Zigaretten, Fotos, Kondome, etc.)
sehr gute deutsche Synchronisation mit bekannten deutschen Synchronsprechern
enorme Entscheidungsfreiheit: der Spieler entscheidet selbst, ob er lieber aggressiv wie Rambo vorgehen oder doch lieber schleichend und defensiv seine Gegner ausschalten möchte " hoher Wiederspielwert!
unterschiedliche Schwierigkeitsgrade, die es zum Teil richtig in sich haben (so sind Festung alleine sehr schwierig zu überwältigen)
interaktive und gefährliche Tiere, die fantastisch zur Umgebung und Landschaft gehören " so greifen sie den Spieler auch an, je nachdem wie man sich verhält. Egal ob Nashorn, Elefant, Krokodil, Adler, Wölfe, etc.
tolles Jagdsystem mit profitablem Sammlersystem: gewonnene Ressourcen können weiterverwendet werden (z.B. um Spritzen oder Taschen herzustellen oder gar als Köder für Fallen und Angriffe genutzt werden)
eroberbare Aussenposten, die dank der nützlichen Karte zuerst auf ihren Schwierigkeitsgrad abgeschätzt werden können
nützliche Kamera, um damit Fotos/Screenshots der Umgebung zu schiessen (welche lokal auf der Festplatte gespeichert werden) oder auch um Tiere und Einheiten zu beobachten, um deren Bewegungen und Aktionen zu überwachen (taktischer Vorteil)
tolles und aus dem Vorgänger übernommenes Fähigkeiten-System (Skill-Tree). Mit jedem Kampf gewinnt man Erfahrungspunkte, die man gesammelt gegen neue Fähigkeiten eintauschen kann. So verbessert man konsequent seine Fähigkeiten, was motiviert
enthaltener Map-Editor, um eigene Singleplayer-Missionen zu erschaffen, welche man dann der Community bereitstellen kann (nettes Goodie für alle Gamer, die zu viel freie Zeit haben)
im Verhältnis angenehm kurze Ladezeiten
gut gelegte Speicherpunkte (Checkpoints)
sehr gute Zwischensequenzen und ein alternatives Ende, wenn man 15 Minuten abwartet, sobald Pagan Min einen empfangen und wieder verlassen hat (einfach abwarten was passiert)
absolut faires Preis-/Leistungsverhältnis (für das Geld bekommt man sehr viel geboten und kann sich über 40 Stunden (oder mehr) austoben)
frei von lästigen Bugs " Disc einlegen und spielen, ohne vorher grosse Day-1-Patches und Updates herunterzuladen
für mich ist wie bereits in FAR CRY 3 der Multiplayer-Modus überflüssig, da das Singleplayer-Spiel bereits genügend Spielspass und eine grosse Spielwelt bietet. Der Multiplayer-Part ist meiner Meinung nach unnötig!


...leider aber wiederholen sich die Nebenmissionen zu schnell
...von der Story her aber nicht mehr so intensiv und glaubwürdig wie diejenige aus FAR CRY 3. Als Held namens Ajay tötet man von heute auf morgen Menschen und scheint damit kein Problem zu haben, was unglaubwürdig und schwerfällig wirkt
...der aber nicht ganz so toll und episch daher kommt wie Brian Tyler´s Soundtrack aus FAR CRY 3
...die Steuerung der Fahrzeuge ist etwas schwach, schwammig und gewöhnungsbedürftig ausgefallen
alle Gegner sehen immer gleich aus " hier wäre mehr Abwechslung erwünscht (z.B. andere Kleider, andere Gesichter, Einsatz von Hüte, andere Körpergrössen/-formen, etc.)
gegenüber dem Vorgänger keine nennenswerte neuartigen Entwicklungen oder spektakulären Unterschiede
nervige Shangri-La Missionen, die ohne Story auskommen und gewöhnungsbedürftig sind " auch die Schleichmissionen sind auf Dauer eintönig
Gewinnung von Ressourcen ist etwas einfach ausgefallen (z.B. Tierhäute)
zu wenig ausgefeiltes Crafting-System, d.h. man kann keine Gegenstände oder Waffen miteinander verbinden, zusammenbauen oder kombinieren. Hier wäre noch Verbesserungspotential vorhanden
ein paar Frustmomente, die vor allem für Spieleinsteiger schwierig zu meistern sind " doch mit etwas Übung meistert man auch diese Levelabschnitte und erfreut sich an vielen Spielstunden
nicht immer lippensynchron und somit teils zeitversetzt
lästiger blöder Adler
im Vergleich zum Vorgänger erscheint die Welt etwas steiniger und kahler als noch die paradiesische Welt aus FAR CRY 3
nichts für WWF-Anhänger oder Tierliebhaber (u.a. werden Tiere gehäutet oder erschossen, nicht zuletzt weil sie vielleicht auch etwas zu aggressiv agieren)
etwas mehr zerstörbare Umgebung im Sinne eines CRYSIS wäre toll gewesen
in gefundenen Kisten gibt es leider nie wirklich nützliche Dinge, eher nur Geld oder Geld-bringende Artikel und keine Waffen, Heilung oder Munition
kaum Erotik, kein Sex
die asiatisch angehauchte Umgebung/Stil ist nicht jedermanns Sache " gut möglich, dass der paradiesische Stil des Vorgängers weniger abschreckend und einladender war als der in FAR CRY 4



Motivationskurve/Spielspassfaktor






Auszeichnungen

Far Cry 4 wird von uns mit folgendem/n Prädikat/en ausgezeichnet:






Fazit & Wertung

Fortsetzung des grandiosen Shooters «Far Cry 3»!

Test geschrieben am 29.12.2014

Grafik
Atmosphäre/Gameplay
Story
Abwechslung/Spielspass
Soundeffekte/Tonqualität
Musik/Soundtrack
Künstliche Intelligenz
Anspruch/Schwierigkeit
Spieltempo (langsam / sehr hektisch)
Bewegungsfreiheit
Szenario (fiktiv / realistisch)
Gewalt/Brutalität
Zerstörbare Umgebung
Wiederspielwert/Motivation



Nach dem grandiosen Far Cry 3 waren die Erwartungen an eine Fortsetzung sehr hoch. Glücklicherweise hat Ubisoft die Spielmechanik und das Grundprinzip des Vorgängers aber beibehalten bzw. übernommen und stark verbessert.

Nicht nur optisch sieht Far Cry 4 umwerfend aus, es spielt sich auch sehr angenehm. Das Gameplay ist mit 30fps flüssig und abwechslungsreich, die Geräuschekulisse authentisch und zusammen mit dem Soundtrack von Cliff Martinez " ehemaliger Drummer der Red Hot Chili Peppers " wird eine hervorragende Atmosphäre geschaffen, die wunderbar zum Spielgeschehen und dessen Kulisse passt. So kämpft man im neuen Teil nicht mehr im tropischen Paradies, umgeben von weissen Sandstränden, sondern in der gefährlichen Wildnis und Berglandschaft des asiatischen Himalayagebiets. Dort lauern nicht nur bewaffnete Soldaten, sondern auch gemeingefährliche Tiere, die einem das Leben schwer machen können.

Natürlich bleibt der Vergleich zum Vorgänger, doch Ubisoft hat wirklich vieles verbessert und mit einigen Ideen ergänzt. Dass der diktatorische Bösewicht Pagan Min nicht an den irren Psychopathen Vas aus FAR CRY 3 herankommt war im Vorfeld schon klar. Trotzdem sollte man sich von Pagan Min und seinen Schergen fürchten oder ihn immerhin respektieren. Denn auch er ist oder will an die Macht, ist im Vergleich zu Vas aber kein Verrückter sondern ein Kerl, der stets die Kontrolle hat und sich wie ein Gentleman kleidet.

Die Story ist leider nicht mehr so glaubwürdig, intensiv und überzeugend wie der Vorgänger. Wenn man als Spieler den jungen Ajay verkörpert und plötzlich Menschen töten muss " ohne mit der Wimper zu zucken " dann wirkt das etwas unglaubwürdig und schwerfällig.

Schade mangelt es ebenfalls an neuartiger Inspiration und unerwarteten Überraschungen. Denn grundsätzlich wird nichts Neues geboten im Vergleich zu FAR CRY 3. Schade ist auch, dass die Nebenmissionen sich zu rasch wiederholen. A propos wiederholen... das tuen sich leider auch die Gegner. So sehen die Feinde oft alle gleich aus, was in der heutigen Pixel-Zeit eher schlecht als recht ist. Etwas gewöhnungsbedürftig ist auch die Steuerung der Fahrzeuge. Glücklicherweise gibt es dort den neuartigen Autopiloten, der einem das Fahren immerhin massiv erleichtert und zum Sightseeing motiviert.

Was mir nach wie vor in fast jedem Shooter fehlt ist die Möglichkeit an zerstörbarer Umgebung. Als Beispiel kann man hier RED FACTION, BATTLEFIELD 4 oder CRYSIS aufzählen. So sollte es doch möglich sein, mit einer Granate eine Hauswand zu zerfetzen, was in FAR CRY 4 leider nicht möglich ist.

Last but not least sind auch die Shangri-La Missionen überflüssig, da sie nichts zu Story beitragen. Ich empfand sie eher als lästig und war froh, als sie jeweils zu Ende waren.

Der grösste Trumpf des First Person Shooters ist sicherlich die bezaubernde und fast schon fotorealistische Grafik, das flüssige Gameplay frei von störenden Bugs oder Lags, die beeindruckende Atmosphäre, die schrägen Figuren und Dialoge, die umwerfende Landschaft und die ausgeprägte Tierwelt.

Die hohe Entscheidungsfreiheit wie man zu seinem Ziel kommt erhöht den Wiederspielwert massiv. Neue Features wie z.B. das Elefantenreiten, der Gyrocopter, das Bergsteigen oder der Koop-Modus sowie der Autopilot beim Fahren, die vielen Waffen und der Skill-Tree machen aus FAR CRY 4 einen soliden und sehr unterhaltsamen Shooter mit Langzeitspass!

Definitiv ein Anwärter für das «Spiel des Jahres» und ein absolutes must have für jeden Open World Shooter-Fan!


von fabi


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Titel des Games Far Cry 4
Genre First Person Shooter (Ego Shooter), Action, ab 18 Jahren, Spiele mit Dunia-Engine
Plattform
Alter
Releasedatum 18.11.2014
Hersteller/Entwickler Ubisoft
Publisher Ubisoft
offizielle Website Weblink öffnen
Schlagwörter Explosion, Schiesserei, Action, Berge, Shooter, Himalaya

Alle Bilder © Ubisoft
 


 



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