Game-Movie-Portal.ch :: Boiling Point: Road to Hell - Spieltest/Review Test GameMoviePortal.ch :: Filmkritiken, Game-Reviews, Tests, Wettbewerbe
       
               
             
                     
Reviews (Tests) > Boiling Point: ... > Testbericht/Review
Infos/ÜbersichtTestbericht/ReviewSoundtrackGMP-Video-Review (Gameplay)BilderVideosNews

Testbericht zu Boiling Point: Road to Hell

Fazit & Wertung
Ich möchte das Game bewerten

getestet auf
  
Alter
  
ist es altersgerecht? nein, weil abgesehen von Blut ist weit und breit nichts zu sehen. Es gibt weder abtrennbare Körperteile noch explizite Gewaltszenen oder vulgäre Sprache. Eine Einstufung von 16 Jahren hätte vollkommen gereicht
  
PEGI Symbole
  
Multiplayer offline das Game kann nur alleine gespielt werden und besitzt keinen Split-Screen- oder Offline-Multiplayer-Modus.
Multiplayer online das Game hat keinen Online-Multiplayer-Modus. Es kann nur im Singleplayer-Modus gespielt werden.
  
rundenbasiertes
Gameplay?
nein, das Game ist nicht rundenbasiert.
  
Grafik-Engineandere/unbekannt
  
Solospielzeit> 21 h
  
Speichersystemmanuell (frei speicherbar)
 

 










Stärken und Schwächen des Games

 
kein reiner Shooter, sondern eine Mischung aus offener Spielwelt mit Rollenspiel- und Fahr-Elementen
Schauspieler Arnold Vosloo verkörpert den Hauptprotagonist Saul und leiht ihm seine Stimme
sehr grosse frei begehbare Spielwelt mit einer Dimension von 450 km2
eine Vielzahl an Gegenständen und Waffen
jede nicht spielbare Figur kann angesprochen und auf Hinweise zum Verschwinden von Sauls Tochter gefragt werden
man ist nicht nur zu fuss, sondern auch mit dem Auto, dem Boot, dem Flugzeug oder dem Hubschrauber unterwegs
nicht nur strikte Hauptmissionen, sondern auch zahlreiche teils fakultative Nebenmissionen
Vorgehensweise des Spielers hat Einfluss auf den Spielcharakter von Saul Myers (heilt man sich z.B. oft mit der Spritze, wird man schnell abhängig davon, statt z.B. Ananas und Orangen zu essen)
schöne Licht- und Wassereffekte sowie einem dichten Dschungel...
unterhaltsame Handlung (spurloses Verschwinden der Tochter des ehemaligen Fremdenlegionärs)
gut durchdachter Aspekt, dass man nicht die selbe Wahrnehmung und Steuerung hat, wenn man betrunken oder verletzt ist
enorme Handlungsfreiheit
viele diplomatische Entscheidungen möglich


...grafisch sonst aber ziemlich mau mit eckigen, unschönen Texturen, wenig Details, wiederholenden Gesichtern, usw.
die ständige Fahrerei und Lauferei von A nach B wird auf Dauer extrem langweilig und eintönig
diverse Bugs und Unreinheiten, selbst nach veröffentlichtem Patch
bis auf Blut kein Anzeichen von Gewalt (z.B. zerfetzen von menschlichen Körpern bei Explosionen)
bei fast allen Waffen kommt es dauernd zu Ladehemmungen, was den Spass schnell mindert und den Frustlevel in die Höhe treibt
Wetterwechsel hat keinerlei Einfluss auf das Verhalten der Figuren oder auf Hauptprotagonist Saul Myers
generell unlogisch und unglaubwürdig (so kann Saul Myers keine Boote, Hubschrauber oder Flugzeuge steuern oder kapern/stehlen, sondern muss diese erst käuflich erwerben und eine Fahrprüfung bestehen - ebenso reist er nur mit 3000 Dollar ins Land)
kein Zeitvertrieb in Sinne von Minispielen wie Black Jack, surfen, Flipper, usw.
das Handy ist eigentlich zu nichts zu gebrauchen (man bekommt nur nervige Anrufe seiner Ex-Frau - interessant wäre jedoch gewesen, wenn man z.B. ein Heli oder ein Taxi kontaktieren könnte)
deutlich zu wenig Unterschiede zwischen den vereinzelten Vehikeln (z.B. blauer Sportwagen und Militär-Hummer)
schade gibt es keine Schnell-Reise-Funktion
der Kauf von Waffen sich als wenig brauchbar, da man schneller an Waffen herankommt, wenn man Freunde/Feinde erschiesst oder überfährt und dann deren Waffen und Ausrüstung aufnimmt - ausserdem kann man fast nirgends gute Waffen kaufen
es gibt nahezu keine brauchbaren Orte, wo man ein Boot, Hubschrauber oder Flugzeug findet - ständig ist man zu Fuss oder mit dem Auto unterwegs
Hauptmissionen ziehen sich extrem in die Länge, da man immer wieder von A nach B gehen muss
das Beschaffen von Geld dauert viel zu lange
die Tonqualität und -kulisse ist sehr monoton und einseitig
Musik wiederholt sich leider viel zu schnell und hat nur etwa 5 unterschiedliche Songs zu bieten
nur in englischer Sprachausgabe, dafür mit deutschen Untertiteln
Autofahrten erweisen sich als sehr ärgerlich, da man selbst mit dickem Hummer-Jeep an jedem kleinen Ast oder Stein hängen bleibt
eintönige und auch teils unlogische Missionen
mit örtlichen Bikini-Nixen kann man sich nicht vergnügen wie z.B. in Grand Theft Auto
Story wird unnötig und extrem in die Länge gezogen und mit unlogischen Twists verlängert
überrissenes Ende mit einer unnatürlichen Vielzahl an Gegner - ausserdem wird nicht einmal der Big Boss persönlich umgebracht
die mitgelieferte Landkarte/Reiseführer des fiktiven Ortes Realia hilft einem nicht im Geringsten, da die Karte nicht 1:1 der Karte im Spiel entspricht, nur einfach als nettes Gimmick daherkommt
Steuerung oft unpräzise und nicht immer ideal
lustiger Bug, der es einem erlaubt, unendlich viel Geld zu beschaffen (man muss lediglich ein Objekt markiert belassen mit der Maus, sein eigenes Inventar öffnen und es dort ablegen. 100mal auf Enter drücken und danach die ganze Ware verkaufen)



Motivationskurve/Spielspassfaktor






Auszeichnungen

Boiling Point: Road to Hell wird von uns mit folgendem/n Prädikat/en ausgezeichnet:






Fazit & Wertung

Open World Ego-Shooter in Südamerika!

Test geschrieben am 21.07.2013

Grafik
Atmosphäre/Gameplay
Story
Abwechslung/Spielspass
Soundeffekte/Tonqualität
Musik/Soundtrack
Künstliche Intelligenz
Anspruch/Schwierigkeit
Spieltempo (langsam / sehr hektisch)
Bewegungsfreiheit
Szenario (fiktiv / realistisch)
Gewalt/Brutalität
Zerstörbare Umgebung
Wiederspielwert/Motivation



«Boiling Point: Road to Hell» verfolgt prinzipiell einen interessanten Ansatz: die Verschmelzung von Ego-Shooter, Rollenspiel und Auto-Simulation. Nur leider gelingt ihm keines so richtig gut, auch wenn es sozusagen der Prototyp von «Far Cry 3» war.

Optisch und technisch präsentiert sich der Shooter leider nur durchschnittlich. Die Grafik ist schwach, kantig und mit matschigen Texturen und auch der Sound wirkt unecht, mies und von vorgestern.

Inhaltlich und vom Spielprinzip gibt «Boiling Point: Road to Hell» schon deutlich mehr her. Doch auch hier wird man schnell enttäuscht, da deutlich mehr möglich gewesen wäre. Die Personalisierung des eigenen Charakters kommt zu wenig zur Geltung und auch die Spannung und Dramaturgie (roter Faden) in Bezug auf Hauptaufgaben geht schnell unter. So watschelt oder fährt man mehrheitlich von A nach B, erledigt seinen Auftrag (z.B. das Eliminieren einer bestimmten Person) und muss zum Ausgangspunkt zurückkehren, um seine (kleine) Prämie zu kassieren. Von Abwechslung ist nicht viel zu sehen, genauso wenig von einer spannenden Inszenierung. Die Handlung wird ausserdem leider extrem in die Länge gezogen und mit unglaubwürdigen Twists vollgespickt. Das Ende ist genauso unbefriedigend und überrissen. Zudem lässt es den Anschein auf eine Fortsetzung namens «White Gold: War in Paradise» offen, die bis heute leider aber nie veröffentlicht wurde.

Ein grosses Manko sind leider auch die extrem ärgerlichen Bugs, die zwar in einem späteren Patch teilweise behoben wurden, aber immer noch nicht für ein zufriedenes Spielerlebnis sorgen. So kommt es immer wieder zu unglaubwürdigen Ladehemmungen (auch wenn man sein Gewehr beispielsweise vorher reparieren lässt) oder auch Autos und KI-gesteuerte Figuren bleiben an Objekte hängen, etc.

Grösster Pluspunkt ist die extreme Handlungsfreiheit, die Vielzahl an Nebenmissionen sowie die Bewegungsfreiheit. Nur hätte man deutlich mehr Zugänge zu Hubschrauber, Boote und Flugzeuge sowie schnellere Autos integrieren sollen. Auch eine kinoreifere Inszenierung der Haupthandlung sowie eine bessere Grafik und bessere Tonqualität-/effekte wie auch abwechslungsreichere Musik hätte dem Open-World-Shooter gut getan und aus «Boiling Point: Road to Hell» einen grandiosen Shooter gemacht, so wie man ihn heute exakt von «Far Cry 3» kennt - natürlich nicht mit dem selben technischen Niveau, da das Spiel bereits 2005 veröffentlicht wurde, aber mit den selben Möglichkeiten und einer vernünftigen Umsetzung.

«Boiling Point: Road to Hell» setzte wenn man so will der Grundstein, versagte dann aber komplett bei der Umsetzung und ist daher nur bedingt zu empfehlen. Wenn man über zahlreiche Hürden hinwegsehen kann, ist es ein unterhaltsames Spiel, dass brutal viele Spielstunden bietet, aber auch oft mit Frust, Langeweile und fehlender Abwechslung verbunden ist.


von Fabrice




gefällt 24, gefällt 22 nicht





Werbeanzeige:








Einkaufen bei regionalen und internationalen Online Shops

Boiling Point: Road to Hell jetzt kaufen bei:













 












 












 














Spielinfos zu Boiling Point: Road to Hell



Cover/Packshot

0 Personen gefällt
dieses Game

zu meinen Favoriten hinzufügen!
Titel des Games Boiling Point: Road to Hell
Interne Nummer 131
Kurzbeschrieb Open World Ego-Shooter in Südamerika
Genre First Person Shooter / Ich-Perspektive, Action, ab 18 Jahren
Plattform
Alter
Releasedatum 19.05.2005
Hersteller/Entwickler Deep Shadows
Publisher Atari
offizielle Website Weblink öffnen
Schlagwörter Waffe/Waffen, Hubschrauber/Helikopter, Schiesserei, Meer, Strand, Wasser, Rettung, Droge/-n, Entführung/Kidnapping, Geisel, Ego-Shooter, Dschungel, Rollenspiel, Südamerika

Alle Bilder © Atari
 


 



Werbeanzeige:



Werbeanzeige:


 
Quick Navigation
» PC- & Video-Games
» Filme
» Gesellschaftsspiele
» Bücher
» Community
» Wettbewerbe
» Lounge
» Startseite
 
Eingloggen in Community

Pseudo
Passwort
 
Aktuelle Umfrage

Was ist dein Lieblingsspiel momentan?

DAYS GONE
RED DEAD REDEMPTION 2
GTA V
WORLD WAR Z
RAGE 2
ANNO 1800
MORTAL KOMBAT 11
ein anderes Spiel


 
Partner

Kauft bei unseren Partnern ein, um unsere Webseite finanziell zu unterstützen:











 
Werbeanzeige:






Belohnung Wettbewerbe Über uns Jobs Partner Links Kontakt AGB Nutzungsregeln Umfragen
© 2009-2019 by game-movie-portal.ch. Alle Rechte vorbehalten. 31 Gäste gerade online.
Total Anzahl Besucher: 895447. Gestern: 352. Heute: 111

0 von 573 registrierten Mitglieder sind gerade online. Jetzt registrieren.

Aktuelle PC-/Video-Games: Sniper: Ghost Warrior Contracts, Death Stranding, Ghost Recon: Breakpoint



realisiert durch Art of Work Webhosting & Design GmbH
optimiert für Windows Google Chrome

gewisse Inhalte sind nur für Personen
über 16 oder 18 Jahren geeignet

Website ohne lästige Cookies-Abfrage