GMP :: Dying Light Review/Spieltest (PC-/Video-Games)
       
               
             
                     
Reviews (Tests) > Dying Light > Testbericht/Review
Infos/ÜbersichtTestbericht/ReviewSoundtrackGMP-Video-Review (Gameplay)BilderVideosNews

Testbericht zu Dying Light

Fazit & Wertung
Ich möchte das Game bewerten

getestet auf
  
Alter
  
ist es altersgerecht? ja
  
PEGI Symbole
  
Multiplayer offline das Game kann nur alleine gespielt werden und besitzt keinen Split-Screen- oder Offline-Multiplayer-Modus.
Multiplayer online das Game beinhaltet einen Online-Mehrspieler-Modus.

Folgende Modi/Spielvarianten werden angeboten:
Nicht getestet
  
rundenbasiertes
Gameplay?
nein, das Game ist nicht rundenbasiert.
  
Grafik-Engineandere/unbekannt
  
Solospielzeit> 21 h
  
Speichersystemautomatisch (Checkpoints)
 

 






Stärken und Schwächen des Games

 
scharfe Grafik mit viel Liebe zum Detail (Inneneinrichtungen, Möbel, bewegende Palmen und Sträucher, Vögel im Horizont, Wasserlachen, usw.)
deutsche Sprachausgabe
sehr gute Tonkulisse in Dolby Digital 5.1 mit passendem Soundtrack
gut gewählter Einsatz des PS4-Controllers als Ausgabegerät für Funksprüche und weitere Geräusche...
unterhaltsam und packend...
glaubwürdige Zombies, die dümmlich und wortwörtlich »tot« agieren, d.h. langsam und selten aggressiv sind " zumindest tagsüber. Bei Nacht gibt es grössere, gefährlichere und deutlich agilere Zombies, wo man sofort die Flucht ergreifen sollte
interessant aus den verschiedensten Utensilien neuartige, selbst zusammengebastelte Waffen und Gegenstände zu kreieren...
vielseitiger Fähigkeiten-Baum (Skill-Tree) mit sehr vielen verschiedenen aufrüstbaren Fähigkeiten
tolle und flüssige Parcours-Einlagen, wären da nicht immer die ständigen Animationen dazwischen, die einem den »Speed« aus dem »Run« schnappen und die Spielgeschwindigkeit verlangsamen
atmosphärisch dichte und in Endzeit-Stimmung verlassene Stadt Harran in der Türkei, die mit sonnigem Wetter für gemütliches Sight-Seeing sorgt. Obwohl es viel Liebe zum Detail hat,...
»Be the Zombie«-Spielmodus, wo man die Rollen tauschen kann. D.h. der Spieler kann ein Zombie oder Mutant spielen und Jagd auf Menschen machen, während man von diesen gejagt wird. Hat grosse Ähnlichkeit mit dem Shooter EVOLVE von Turtle Rock/2K Games


...wobei man den Sound doppelt hört, was etwas nervig und unnötig ist
...wo jedoch " abgesehen von den Parcours Einlagen " vieles sofort an DEAD ISLAND erinnert und damit nicht wirklich etwas Neues bietet. Seien es die Untoten oder das freie Zusammenbasteln von Waffen.
...sieht fast alles recht karg und monoton aus. Alle Gebäudefassaden und Viertel sehen meist identisch aus. Hier hätte man sich durchaus mehr Abwechslung und Dynamik gewünscht. Auch die Zombies wiederholen sich ständig.
allgemein fehlt es an dynamischen Ereignissen wie z.B. eine Schar Vögel die beim vorbeilaufen aufgescheucht wird, Dächer die einstürzen und die Parcours-Einlagen abwechslungsreicher machen. Schade ist auch, dass man Türen/Fenster nicht eintreten kann
gefundene und selbst kreierte Waffen gehen viel zu schnell kaputt (nach bereits wenigen Schlägen muss man die Waffe reparieren) " ausserdem mangelt es an Waffen, man findet ständig nur billige Rohre oder Metallstangen (keine Granaten, Pistolen, etc.)
nicht immer lippensynchron
dafür, dass der Spieler ein sportlich geübter Soldat ist und die schwierigsten Parcours-Einlagen ausführt, geht ihm bereits nach wenigen Schlägen die Puste aus (kaum Ausdauer), was ziemlich unlogisch und schade ist
Auf Dauer etwas eintönig und monoton: tagsüber springt und hangelt man sich von Ort zu Ort und muss meistens etwas abholen oder einen Hebel umschalten, während man Nachts ums nackte Überleben kämpft, was meist sehr frustrierend ist
fehlende Musik für ein motivierendes Gameplay, so wie man es zum Teil aus den Trailern kennt (spannende, packende, vorantreibende Musik)
die oberflächlichen Figuren haben viel zu wenig Tiefgang. Es ist zwar nicht zwingend notwendig für ein solches Zombiespiel, dennoch würde es nicht schaden, wenn man mehr über die Figuren erfahren und sich mit ihnen austauschen könnte
schade ist auch, dass man keine Figuren anwerben und zu zweit losziehen kann, also Verstärkung anfordern (z.B. gegen Geld).
L3 als Tastenbelegung für schnelles rennen ist sehr unpraktisch, besonders in brenzligen Situationen " überhaupt ist die Steuerung etwas gewöhnungsbedürftig
man findet x-verchschiedene Kisten und verschlossene Truhen, die allesamt aber meist nur unnötiges Zeug beinhalten " viel zu wenig bis gar keine Waffen, keine Munition, keine Medikits, nur irgendwelcher Schrott, obwohl die Truhen riesig sind
das Menü für das Inventar und Waffenupgrades ist etwas umständlich: man muss sich zuerst damit zurechtfinden, alle Gegenstände und Infos durchlesen, um überhaupt zu verstehen, was man damit machen kann, etwas einfacher wäre wünschenswert gewesen!
wenig hilfreicher Radar (GPS-Karte) oben rechts im Spiel " eine bessere Wegrichtung oder Anzeige im Stil von GTA V wäre hilfreicher gewesen " auch das Setzen eines Wegpunktes bringt eigentlich nichts
keine Taste um die Uhrzeit abzulesen und zu berechnen, wie lange man noch Zeit hat, ehe es zum Sonnenuntergang und zur gefährlichen Nacht kommt
obwohl die Parcours-Einlagen flüssig ablaufen, ist das Spielgeschehen ansich relativ langsam. Man muss immer wieder ins Inventar oder die Karte zücken, Waffen reparieren/wegwerfen und kann nicht einfach «drauflos» spielen, was etwas enttäuschend ist
Die Einsätze in der Nacht sind nervig, da man meist keine Chance gegen die Überzahl an Schattenjäger hat. Das macht das Spielen enttäuschend und frustrierend, da man sie auch selten abschütteln oder sich auf Gebäude in Sicherheit bringen kann.
allgemein recht hoher Schwierigkeitsgrad (zu Beginn sehr frustrierend)



Motivationskurve/Spielspassfaktor






Auszeichnungen

Dying Light wird von uns mit folgendem/n Prädikat/en ausgezeichnet:






Fazit & Wertung

Horror-Survival-Spiel von «Dead Island»-Entwickler!

Test geschrieben am 27.02.2015

Grafik
Atmosphäre/Gameplay
Story
Abwechslung/Spielspass
Soundeffekte/Tonqualität
Musik/Soundtrack
Künstliche Intelligenz
Anspruch/Schwierigkeit
Spieltempo (langsam / sehr hektisch)
Bewegungsfreiheit
Szenario (fiktiv / realistisch)
Gewalt/Brutalität
Zerstörbare Umgebung
Wiederspielwert/Motivation



DYING LIGHT ist das neue Spiel von Techland und Warner Bros. Interactive. Obwohl das Setting und die Endzeit-Stimmung sehr unterhaltsam und hübsch anzusehen ist, bleibt es für mich leider nur nur eine verbesserte Form von Dead Island. Denn einmal mehr kämpft man gegen Untote, muss Gegenstände und Waffen aus einer offenen Spielwelt sammeln, diese meist zusammenführen/kombinieren, seine Fähigkeiten dank Fertigkeitspunkten aufrüsten und mit purer Gewalt Zombies niederstrecken.

Als Schauplatz wird zwar keine paradiesische Insel mehr geboten, sondern eine verlassene und verbarrikadierte Stadt in der Türkei namens Harran, wo ein Virus ausgebrochen ist und die Menschen in Zombies verwandelt hat. Nur wenige nicht infizierte Personen kämpfen ums Überleben, sei es gegen Untote oder gegen Ressourcen-Knappheit.

Die Idee Parcours-Einlagen mit einem Survival-Zombie-Shooter zu verbinden ist Techland sehr gut gelungen. Leider aber ist das Gameplay zu wenig flüssig genug. So kann man nicht einfach drauflos rennen und Sprung um Sprung ausführen, nein, man wird stets von teils nervigen Animationen aufgehalten. Diese gehören zwar zum Parcours-Sprung dazu (z.B. sich hochziehen, Türen öffnen, Kisten öffnen, etc.), verlangsamen aber das Spielgeschehen. Schade ist auch, dass man keine Fenster oder Türen eintreten oder mit einem Schlag zerstören kann, besonders wenn sie nur mit einfachen Brettern verbarrikadiert sind. Überhaupt ist der Zerstörungsgrad sehr gering. Das wirkt alles sehr unrealistisch, wo doch sehr viel Wert auf Realismus gelegt wurde.

Generell legt DYING LIGHT viel mehr Wert auf »Survival-Feeling« als auf brachiale actiongeladene Shooter-Einlagen. So findet man auch selten eine Schusswaffe, was auch realistisch ist (schliesslich liegen die nicht auf der Strasse herum, sondern versteckt z.B. in einem Polizeiauto), dafür aber jede Menge Metallstangen, Nagelbretter oder Rohre, um sich zu verteidigen. Dagegen wirken gefundene Truhen und Kisten allerdings wieder sehr unglaubwürdig, wenn man diese riesigen Truhen öffnet, teils mit einem Dietrich, und dann nur Zigaretten, eine Schnur oder ein Pack Kaffee findet, während der Rest der Kiste leer ist. Das beisst sich dann wieder völlig mit dem sonst hohen Grad an Realismus. Ebenfalls unrealistisch ist es, wenn ein durchtrainierter Parcours-Sportler nach drei einfachen Schlägen mit einem Schraubenschlüssel ausser Puste ist und keine Ausdauer mehr hat. Das ist sehr nervig und enttäuschend.

Über kurz oder lang versucht man in DYING LIGHT zu überleben und sowohl Haupt- wie auch Nebenmissionen zu erfüllen. Dabei kann man die komplette offene Spielwelt erkundigen, jede Menge Gegenstände sammeln, diese mit anderen Überlebenden handeln oder damit neue Waffen und nützliche Utensilien zusammenbauen (z.B. Medikits oder Waffen aufrüsten/reparieren).

Was hätte das Spiel besser gemacht bzw. was ich hätte ich mir gewünscht?

Da wäre sicherlich der Wunsch nach mehr Waffen, vor allem Schusswaffen, Messer oder Granaten, sodass man es auch mit einer Horde an Zombies gleichzeitig aufnehmen kann und man sie beeindruckend und motivierend niedermetzeln kann. Zudem wäre mehr Entscheidungsfreiheit und dynamische Ereignisse erwünscht gewesen, ebenso mehr Fairness was die Schattenjäger betrifft. Das Handeln und Zusammenbauen von Gegenständen und Waffen hätte etwas einfacher ausfallen können. Schade ist auch, dass man keine Verbündete gegen Geld anwerben kann, sodass man zu zweit oder dritt die Stadt unsicher machen kann (am Besten mit individueller Befehlsvergabe). Auch die Waffen die ständig kaputt gehen und repariert werden müssen nervt gewaltig.

Kurzum ist DYING LIGHT für mich ein Survival-Spiel, dass nicht auf Action sondern auf Suchen und Überleben in einer offenen Spielwelt ausgelegt ist. Wer sich also ein intensives Actionspiel vorstellt, bei dem man möglichst viele Zombies à la LEFT 4 DEAD über den Jordan schicken kann, der irrt sich gewaltig. Hier geht es tatsächlich ums nackte Überleben, schleichen, Gegend nach möglichst vielen Gegenständen absuchen und Missionen erledigen.


von fabi




gefällt 1, gefällt 1 nicht





Hat dir diese Filmkritik gefallen und bei deiner Kaufentscheidung geholfen? Mit einer Bestellung bei unseren Partnern kann unser Portal finanziell unterstützt werden und weitere Reviews bleiben gewährleistet.




Details zu Dying LightIch möchte Dying Light jetzt kaufen »





0 Personen gefällt
dieses Game

zu meinen Favoriten hinzufügen!
Titel des Games Dying Light
Genre First Person Shooter (Ego Shooter), Action, ab 18 Jahren
Plattform
Alter
Releasedatum 27.01.2015
Hersteller/Entwickler Techland
Publisher Warner Bros. Interactive
Schlagwörter Blut, Stadt, Zombie(s), Regierung, Angst, töten, Menschen, Virus, Verwandlung, Bevölkerung, Türkei

Alle Bilder © Warner Bros. Interactive
 


 



Werbeanzeige:
Möchtest auch du deine Werbung auf dieser Homepage platzieren?
mehr erfahren...
 
Quick Navigation
» PC- & Video-Games
» Filme
» Gesellschaftsspiele
» Bücher
» Community
» Wettbewerbe
» Lounge
» Startseite
 
Aktuelle Umfrage

Hast du eine PS4 oder PS4 Pro?

ja, ich habe eine PS4
ja, ich habe eine PS4 Pro
ja, ich habe beide Konsolen
nein, ich habe eine Xbox One
ich habe gar keine Konsole


 
Werbeanzeige:






Möchtest auch du deine Werbung auf dieser Homepage platzieren?
mehr erfahren...
Belohnung Wettbewerbe Über uns Jobs Werbung platzieren Partner Links Kontakt AGB Nutzungsregeln Umfragen
© 2009-2017 by game-movie-portal.ch. Alle Rechte vorbehalten.
0 von 473 registrierten Mitglieder sind gerade online. Jetzt registrieren.
Webseite weiterempfehlen


Besucher
Total:452713
Gestern:100
Heute:88
Gerade online:3




realisiert durch Art of Work Webhosting & Design GmbH
optimiert für Windows Google Chrome

gewisse Inhalte sind nur für Personen
über 16 oder 18 Jahren geeignet